Einsiedelstein - Wermelskirchen, Sanierung Talbrücke


Die denkmalgeschützte Talbrücke Einsiedelstein wurde 1938 im Zuge des Neubaus der Reichsautobahn A1 Köln-Dortmund errichtet. Sie überspannt das Tal des Heintjesmühlenbach mit einer Gesamtlänge von 170 m.

 

In 1½ Jahren Bauzeit war es Aufgabe der SPESA, unter hohen denkmalpflegerischen Anforderungen das Mauerwerk im Bereich der Widerlager, Flügelwände, Pfeiler, Gewölbeunterseiten und der Fassade wieder herzustellen. Für das Erreichen einer einheitlich kompakten Mauerwerkshomogenität hat man die Fugen ausstemmen müssen, Spiralanker waren einzubauen, der Austausch von Einzelsteinen war vorzunehmen sowie ein Sonderverpressmörtel zu injizieren. Anschließend wurde im Trockenspritzverfahren bzw. händisch neu verfugt.

 

Die Natursteinflächen wurden mit Werksteinen sowie Vierungen optisch neu aufgewertet und abschließend mit Feinstpartikelstrahlen gereinigt.